Seit jeher bietet die Soester Börde dank ihres Lössbodens ideale Voraussetzungen für den Anbau von Gemüse.
Im Jahr 1948 war es Wendelin Kremer, der die Initiative zur Gründung der Obst-, Gemüsebau- und Absatzgenossenschaft in Soest ergriff. Damals war es nur eine geringe Zahl von 20 Gründungsmitgliedern, die die Zeichen der Zeit erkannten und die Sicherstellung der Verwertung ihrer Produkte erreichen wollten.
Der Erfolg der jungen Genossenschaft, der sich bereits im ersten Geschäftsjahr einstellte, veranlasste jedoch immer mehr Landwirte dazu, der Genossenschaft beizutreten und auf dem fruchtbaren Boden der Soester Börde Gemüse anzubauen.
Was einst in einer kleinen Scheune begonnen hatte, entwickelte sich über die Jahre zu einem unternehmerisch geführten Betrieb, der im Jahr 1972 das heutige Firmengelände mit Anschluss ans Schienennetz der Bundesbahn bezog.
Zwischen den 60er bis 80er Jahren stellten die Genossenschaften Reichensachsen (Hessen), Unna und Waltrop die eigene Vermarktung ein und fusionierten mit der "OGA" Soest. Seit 1978 kooperiert die "OGA" Soest mit der Westfälischen Gemüsebauvereinigung Münster (WGV) und firmiert seitdem unter dem Namen Obst-, Gemüsebau- und Absatzgenossenschaft Soest-Münster e.G.
Heute steht aus den Erzeugergebieten Soest, Erwitte, Werl, Unna, Waltrop und Münster Frischgemüse in großen Mengen und einer breiten Produktvielfalt zur Verfügung.
Um auch in Zukunft den sich ändernden strukturellen Marktbedingungen gerecht werden zu können, bildet die "OGA" zusammen mit befreundeten Genossenschaften gemeinsame Vermarktungskooperationen.
Damit möchten wir, auch für kommende Generationen, einen Grundstein zur Sicherung der ange-
schlossenen Betriebe legen.